Wie sieht Island aus und wie gefällt dir der Film?

Hier hast du Gelegenheit, die Eindrücke aus dem Film zu reflektieren. Wie sieht Island aus? Wer sind die wichtigen Personen im Film? Was gefällt dir gut und was weniger? Du kannst dir aber auch die Freiheit nehmen, alles aufzuschreiben, was du schon immer einmal zu unserem Thema “Nonni und Manni” schreiben wolltest… also wie die Geschichte, deiner Meinung nach weitergeht… a+

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Júlli und der Tod

Es ist viel passiert in Island mit Nonni und Manni: Am vorigen Dienstag haben wir weitere Szenen aus dem Film gesehen. Heute sollt ihr euch mit Nonnis besten Freund Júlli beschäftigen.

1. Wer ist Júlli? Schreibe alles auf, was dir zu ihm einfällt!

2. Welches Musikinstrument ist für ihn typisch?

3. Wie stirbt Júlli?

4. Hast du schon einmal über den Tod nachgedacht? Warst du schon einmal auf einer Beerdigung?

5. Und jetzt noch eine philosophische Frage… was passiert deiner Meinung nach dem Tod?

Ihr arbeitet heute mit Vertretungslehrern, weil ich als Philosophielehrerin bei “Jugend debattiert” mitarbeite. Ich werde euch nächste Woche davon erzählen… Eure A. Heyen

Nonni-Ausstellung in der Bibliothek der KAS

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Heute gehen wir in die Bibliothek der KAS. Dort gibt es seit einigen Wochen eine Ausstellung. Der Nonnifan (auf dem Foto rechts die linke Frau), der auch hier oft postet, hat unserer Schule viele Bücher und den Film zu Nonni und Manni geschenkt. Frau Bürger ist die Mutter einer Schülerin und hat wie schon so oft die Bibliothek dekoriert.

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Ajan 4002 war als erste Schülerin mit ihrem Bericht zur Ausstellung fertig und dieser kommt hier.

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Liebe Leserinnen und Leser,

heute sind wir in der Bibliothek der KAS und gucken uns die Ausstellung von Nonni und Manni an. Ich habe mir das Buch “Nonnis Erlebnis von ihm selber erzählt”. Ich habe herausgefunden, dass Nonni mit 12 Jahren auf einem Schiff nach Koperhagen fahren wollte. Ich finde das Buch hört sich sehr spannend an 🙂

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Die Ausstellung ist gut und ausführlich aufgebaut worden. Es stehen dort sehr viele Infos über Nonni,Manni und deren Familie. Nonni und Manni sind sehr berühmt gewesen, auch in Köln, denn es gibt einen Nonniweg und ein Nonnibrunnen in Köln. In der Ausstellung gibt es auch einen Minikatalog über Island. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! 🙂

Viel Bibliothekische Grüße, Eure ajan 4002

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Viele Schüler haben den Besuch in der Bibliothek dazu genutzt, sich die Bücher von Nonni anzuschauen und ihre Kommentare zu schreiben. Einige haben aber auch erst einmal im Atlas geguckt, wo ISLAND liegt.

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Draußen auf dem Flur vor der Bibliothek gibt es einen Schaukasten. Dort geht die Ausstellung zu Nonni weiter. Einige Schülerinnen bleiben lange davor stehen und schauen sich die altmodische Islandkarte an.

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An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an den Nonnifan und Frau Bürger! Hoffentlich kommen viele Gäste in diese Ausstellung und lernen so Nonni kennen, A. Heyen

“Ich wuchs auf wie eine wilde Blume…”

Wie man es in den “Nonni-Büchern” lesen kann, verbrachte ich meine zwölf ersten Jahre – überaus glücklichen – Jugendjahre bei meinen Eltern in Nord-Island. (…)

Erzogen wurde ich nach den Grundsätzen der meisten isländischen Familien, nämlich größtmöglichen Freiheit.

Nach althergebrachten normannischen Gebrauch lässt man dortzulande den Kindern reichliche Freiheit – nicht damit sie ungezogen werden, sondern zu dem Zweck, dass sie sich selbst helfen lernen und sobald wie möglich zu einer gewissen Selbständigkeit gelangen würden. Die Kinder sollen nicht wie willenlose Geschöpfe hergeschoben und auf Schritt und Tritt überwacht werden.  (…)

Ohne Widerspruch von Seiten meiner Eltern durfte ich auf dem weiten Meer Ruder- und Segelfahrten unternehmen. Da ruderte oder segelte ich also, wie es mir passte, alleine oder auch mit meinem kleinen Bruder Manni. Gewiss kamen wir dabei mitunter in Gefahr. Das wussten unsere Eltern wohl. Trotzdem wurden uns diese Ausflüge nicht verwehrt. Derartige Gefahren galten nicht als hinreichender Grund zu einem Verbot.

Mehr als einmal fiel ich in die salzigen Fluten. Ich hätte ertrinken können. Doch immer kam ich wieder mit dem Leben davon. Einmal machte ich mit Manni eine kühne Bootfahrt. Unser Kahn wurde von einer starken Strömung erfasst und aufs hohe Meer hinausgetrieben. Wir gerieten mitten in ein Rudel riesengroßer Walfische. Doch auch da konnten wir nachher sagen: “Ende gut, alles gut!” Wir kamen mit knapper Not davon und hatten ein zwar gefährliches, aber auch wahrhaft schönes Abenteuer hinter uns.

Ist das vielleicht unvorsichtig oder gar leichtsinnig gewesen? Darüber will ich nicht urteilen. Ich kann nur sagen, dass trotz der großen Freiheit dort im Land nicht mehr Unglücksfälle vorkommen als anderswo. Wie es nun aber auch sein mag, bei mir ging es immer gut aus, und so tummelte ich herum, frisch und fröhlich, glücklich und gesund, bis ich beinahe acht Jahre alt war.  Ich war noch in keine eigentliche Schule gegangen. Meinen einzigen Unterricht hatte ich bei meiner Mutter gehabt. Sie hatte mir viel Schönes und Lehrreiches erzählt.

(Jón Svensson: Wie Nonni das Glück fand, (S. 7-11)

1. Wie alt ist Nonni, als er in die Schule geht?

2. Sind die Isländer streng mit ihren Kindern?

3. Sind deine Eltern eher streng oder nicht? Nenne  Beispiele!

4. Ist es nicht leichtsinnig, relativ kleine Kinder alleine zu lassen?

5. Passieren in Island mehr Unfälle mit kleinen Kindern?

6. Vergleiche dein Leben mit dem Leben von Nonni!

7. Wärest du gerne ein Kind in Island? (Begründe!)

 

 

 

Das Gelübde

In höchster Gefahr

Manni war der Erste, der die Gefahr entdeckte. “Nonni”, rief er plötzlich, “ich sehe kein Land mehr”” “Was?” Ich erschrak und schaute mich nach allen Seiten um.  Tatsächlich. Um uns nur undurchdringlicher, grauer Nebel. “O Gott”, sagte ich. “Dann sind wir verloren”. Wir befanden uns in großer Gefahr. Ich versuchte mich zu orientieren. Doch vergebens, um uns herum nur Nebel. Sicher hatte uns die Ebbe schon so weit in Richtung auf das offene Meer getrieben, dass wir weder im Osten noch im Westen eine flache Sandküste finden würden. Es wäre also unmöglich, an Land zu kommen, selbst wenn wir die Küste erreichen würden.

Manni saß am Steuer und schaute mich weinend an. Ich als älterer Bruder musste einen Ausweg aus dieser Situation finden. Aber ich wusste keinen Rat. Ich fragte ihn: “Weißt du wo Süden ist?” Er schaute sich um und versuchte, durch den Dunst irgendetwas zu erkennen. Aber schließlich schüttelte er den Kopf. “Nein, Nonni, ich weiß es nicht.” “Dann muss Gott uns helfen, denn auch finde mich nicht mehr zurecht. Wir saßen nebeneinander und schauten stumm auf die Fische, die unten im Boot vor uns lagen. Nach geraumer Zeit sah Manni mich an. Seine Augen waren voller Tränen. Ich nahm seine beiden Hände in meine. Sie waren kalt. Und es wurde noch schlimmer. Der Nebel brachte Feuchtigkeit und Kälte, die an uns hochkroch und es wurde seltsam dunkel.

Ich drückte mich an Manni, um ihn ein bisschen zu wärmen. Ich hatte meinen kleinen Bruder sehr lieb und ich konnte es kaum ertragen, dass es ihm so schlecht ging. Sein Gesicht wurde bleicher und bleicher. Ich machte mir Vorwürfe, dass er wegen meiner Unvorsichtigkeit in dieser schrecklichen Lage war. Ich nahm Mannis Hände und merkte, dass sie eiskalt waren. Sein Gesicht war leichenblass. Ich erschrak. Ich sprang hoch und knöpfte meine Jacke auf und zog sie ihm an. “Ich bin älter als du und kann mehr aushalten. Er sträubte sich, doch gab dann nach. Die warme Jacke tat ihm gut. “Schläfst du?”, fragte ich ihn mit leiser Stimme. Nein, weißt du aber, was mir gerade eingefallen ist? Vielleicht können wir nicht schlafen, weil wir unser Abendgebet noch nicht gesprochen haben. Wie lange wir geschlafen haben, weiß ich nicht mehr. Aber plötzlich wurden wir sehr unsanft geweckt. Eine Wasserfontäne ging wie ein heftiger Regenschauer auf uns nieder. Das Meer war im Aufruhr und unser Boot wurde von den Wellen hin und her geworfen. Wale. Lautes Brausen und Klatschen der Wellen. Wir waren gelähmt vor Schrecken.

Direkt neben uns tauchte ein pechschwarzes, glänzendes Ungeheuer auf. Wir waren mitten in eine Gruppe von Walfischen geraten. Unser kleines Boot war ein winziges Spielzeug im Vergleich zu den Riesen des Meere und sie könnten uns zum Kentern bringen. Uns beiden ging es schlechter und schlechter und schlechter und wir froren immer mehr und waren schon ganz steif vor Kälte. Manni sagte plötzlich: “mir ist noch etwas eingefallen. Seeleute, die in Gefahr sind, versprechen oft Gott etwas für den Fall, dass sie gerettet werden. Gute Idee… aber was sollen wir versprechen?

Du erinnerst dich doch Franz Xaver? Er war Missionar in Indien. Sollen wir nicht durch die Welt reisen, den Glauben verbreiten und für Gott arbeiten, wenn er uns rettet? Das ist ein großes Gelübde, aber wir sollen es ablegen. Manni war sehr schwach und legte sich nieder. Er hob seine Arme im Schlaf und bewegte sie auf und ab. Und er hatte ein Lächeln auf dem bleichen Gesicht. Hast du etwas Schönes geträumt? Ja, wir wurden gerettet. Kurz darauf hörten sie den Ton eines Nebelhorns. Es war die Pandore, ein französisches Kriegsschiff. Die Matrosen retteten die beiden Brüder.

2. Diese gefährliche Abenteuer hatten wir glücklich überstanden, doch ich spürte eine innere Unruhe. Das Gelübde, das wir abgelegt hatten, machte mir Sorgen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie wir es erfüllen sollten. Ich suchte Manni, um mit ihm darüber zu reden. Wir gingen auf einen Hügel in der Nähe der Stadt und setzten uns mitten im hohen Heidekraut auf einen Stein. Eine Weile saßen wir da, ohne ein Wort zu sprechen, und betrachteten die Schiffe im Hafen, von denen jetzt die “Fylla” das größte war. Dann sagte ich zu meinem Bruder: “Was denkst du von dem Gelübde, das wir abgelegt haben? Das ist eine ernste Sache; wenn man Gott etwas versprochen hat, muss man es auch halten.” “Sicher müssen wir das”, antwortete er, “er hat uns ja auch geholfen”.  “Ja – aber wir haben gelobt, wie der Heilige Franz Xaver Missionar zu werden und den Glauben zu verbreiten. Wie sollen wir das machen? Er war ja Katholik und Jesuit. Wir können doch nicht Katholiken werden und viel weniger Jesuiten…” Manni schaute mich mit seinen großen, unschuldigen Augen an und sagte: “Ich weiß nicht, wie wir das machen sollen, aber irgendwie wird es schon gehen. Wir vertrauen einfach auf Gott, ihm müssen wir es überlassen.” Eigentlich hatte er recht. Wir machten uns darüber keine Sorgen mehr und gingen in heiterer Stimmung nach Hause.

Schreibe zu diesem Text einen Kommentar!

Herzenswünsche!

Herzlich Willkommen, liebe neue Schüler und Schülerinnen aus Klasse 5!

Hier kommt der Text, den wir im Unterricht besprochen haben. Ihr könnt ihn euch noch einmal in Ruhe auch zu Hause durchlesen und dann darunter euren Kommentar posten! Bin gespannt auf eure Texte! Eure Philosophielehrerin Anke Heyen

Meine Heimatinsel kam mich so vor, wie wenn sie sich außerhalb der bewohnten Welt befände. Tatsächlich lag sie am Ende der Welt, droben am nördlichen Polarkreis, wie verloren an der nördlichsten Grenze des Atlantischen Meeres. Ja, hinaus musste ich unbedingt. Diese mächtigen Reiche und diese zahlreichen Völker musste ich sehen. Mein Verlangen wurde so groß, dass ich es nicht mehr loswerden konnte. Ich dachte daran Tag und Nacht. Ich sann und überlegte, wie ich meinen großen Plan verwirklichen könne.

Endlich meinte ich, das Richtige gefunden zu haben: Draußen auf dem Meere, gerade vor unserem Haus, lagen jeden Sommer eine Menge fremder Schiffe vor Anker. Das Vernünftigste wäre wohl, so dachte ich mir, in meinem Kahn aufs Meer hinauszufahren, das eine oder andere der fremden Schiffe zu besteigen, mich dem Kapitän als Schiffsjunge anzubieten und so die große Weltreise anzufangen.Doch als ich bald darauf meinen Eltern den „schönen“ Plan mitteilte, wollten sie zu meinem Erstaunen nicht davon wissen. Und so musste ich also zu meinem Leidwesen das ganze Vorhaben aufgeben. Mein Verlangen aber, die große Reise zu machen, wurde immer stärker.

Die Zeit verstrich, und ich fuhr fort, mit unermüdlichem Eifer aus meinen Büchern mir neue Kenntnisse zu verschaffen. Mein Herumtummeln draußen in Gottes freier Natur gab ich aber dabei nicht ganz auf. Doch die große Reise in die weite Welt hinaus war und blieb für mich die Hauptsache. Der goldene Schimmer, welcher über den Abenteuer meines Wunderbuches „Tausend und eine Nacht“ lag, verbreitete sich über die fernen Ländern, die ich sehnsüchtig zu besuchen wünschte.

(…)

Eines Tages ging ich zu meiner Mutter und sprach eingehend über die Sache mit ihr. Als sie alles gehört hatte, sagte sie mir unter anderem: „Ich kann dein Verlangen gut verstehen, Nonni. Du hast so viel Schönes über die große Welt draußen gelesen. Es ist ganz natürlich, dass du das alles auch sehen möchtest.“ „Aber, Mutter“, fragte ich sie, „gibt es denn kein Mittel, um diese große Reise in die weite Welt hinaus zu machen?“

Auf diese Frage gab sie mir eine Antwort, die einen tiefen Eindruck auf mich machte. „Wenn ein Mensch“, sagte sie, „einen sehr heftigen Wunsch hat, gerade so wie du jetzt, und wenn das, wonach er sich sehnt, nicht etwas Böses, Schädliches oder Törichtes, sondern etwas Gutes oder wenigstens etwas Vernünftiges ist, so kann er es immer erlangen. Es gibt es unfehlbares Mittel dazu“. Man wird verstehen, wie aufmerksam ich bei diesen Worten wurde. Ich größter Spannung bat ich meine Mutter, mir dieses Mittel mitzuteilen. Sie erwiderte:

„Das will ich gern tun, Nonni. Es ist etwas sehr Einfaches und Leichtes. Wenn das, was man sich wünscht, so ist, wie ich vorher sagte, dann braucht man nur sich an Gott zu wenden und darum zu bitten. Gott ist allmächtig. Er kann uns alles geben.

Ausflug zur phil.COLOGNE

Am 22. Mai 2014 haben wir einen Ausflug ins Schokoladenmuseum gemacht, weil dort eine Veranstaltung der phil.COLOGNE war. Wolfgang Buchlinger hat uns seine vielen Roboter vorstellt und ist mit uns ins Philosophieren gekommen. So haben wir zum Beispiel über folgende Fragen nachgedacht und diskutiert:

 

Wann lebt eine Maschine?

Ist nicht jedes Lebewesen eine Maschine?

Wir haben uns Gedanken über unsere Sinne gemacht oder darüber wie Tiere auf Licht reagieren. Auf dem Rückweg vom Schokoladenmuseum zur KAS gab es wilde Diskussionen. Einige von euch denken, dass Menschen wie Maschinen sind. Andere glauben, wie auch der liebe Nonni-Fan, der uns an diesem Tag freundlicherweise ganz spontan begleitet hat, dass Menschen so etwas wie eine Seele haben…

Hier habt ihr Gelegenheit eure Gedanken aufzuschreiben… freue mich auf eine kontroverse Diskussion,

eure Philosophielehrerin Anke Heyen

Wann beginnt eigentlich der Sommer?

Der Nonnifan hat uns in den Osterferien eine besondere Geschichte geschickt, es geht um den isländischen Sommer!

Der 1. Sommertag – The First Day of Summer – Sumardagurinn fyrsti: Ein offizieller Feiertag in Island – mit Paraden, Blasmusik, Sportveranstaltungen und Geschenken. In alten Zeiten war der 1. Sommertag in Island der zweithöchste Feiertag nach Weihnachten.

In Island beginnt also der Sommer am ersten Donnerstag nach dem 18. April, und das ist in diesem Jahr HEUTE, am Donnerstag, 24.04.2014. Dieser “offizielle” Sommerbeginn ist ein Überbleibsel des alten nordischen Kalenders, der das Jahr in zwei Jahreszeiten einteilte: Winter und Sommer. Man begrüßt sich mit “Gledileg sumar!” (Fröhlichen Sommer!), worauf man antwortet “Sömuleidis!” (Danke, gleichfalls!) Obwohl also heute der Sommer in Island “offziell” begonnen hat, bedeutet das nicht, dass sich auch das Wetter danach richtet.

Eine ganz besondere Bücherkiste!

Eine großartige Überraschung: Der Nonni-Fan hat uns eine riesiges Päckchen geschickt. Darin sind ganz verschiedene Bücher von Nonni, dem isländischen Schriftsteller Jón Svensson wie zum Beispiel Nonni in Amerika, Wie Nonni das Glück fand, Nonni in der Stadt am Meer… und viele Informationsblätter zu den Reisen rund um die Welt… 

Mit großer Freude haben wir das Päckchen in unserem Kursraum geöffnet!

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Wir freuen uns und werden aus den Büchern weitere Ausschnitte bearbeiten! Und zum Gruß auch noch ein Foto vom Kölner Dom… bei unserem Fototermin ist uns aufgefallen, dass wir einer der wenigen Klassenräume in Köln mit DOMBLICK sind!

 

 

War Nonni eigentlich auch ein Flüchtling?

Parallel zu unserem Nonni-Blog lesen wir auch regelmäßig des Kölner Stadtanzeiger. Die Tageszeitung ist so großzügig, uns jeden Tag über viele Monate mit Informationen rund um Köln zu versorgen. Am Anfang haben wir uns einfach nur “eingelesen”.

Aber am 2. April 2014 hat uns dann wirklich ein Artikel besonders gefesselt, weil er viele von uns sofort ansprach. Im Kölner Süden werden Flüchtlingsheime gebaut. Einige von uns haben sogar schon mitbekommen, wie die Container aufgebaut werden sollen. Und haben auch die Diskussionen der Eltern und Nachbarn mitbekommen.

Im Unterrichtsgespräch diskutieren wir. Natürlich ist es erst einmal komisch, wenn auf dem Grundstück nebenan auf einmal ganz viele fremde Menschen wohnen. Sie können unsere Sprache nicht. Sehen anders aus. Ein bisschen nehmen sie unseren Platz weg. Und werden es nicht immer mehr?

Aber dann denken wir an Nonni… Er hat sein Heimatland Island verlassen, weil seine Familie arm war und er eine gute Schule in Frankreich besuchen wollte. Und er ist letztendlich auch nach Köln gekommen, um hier das Ende seines Lebens zu leben.

War Nonni eigentlich auch ein Flüchtling?

Hier habt ihr die Gelegenheit euch noch einmal den Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger durchzulesen und eure Kommentare zu posten:

ww.ksta.de/rodenkirchen/-fluechtlingsheim-in-rondorf-ein-test-fuer-den-zusammenhalt,15187572,26731940.html

Ich bin heute nicht bei euch im Unterricht, sondern in Georgsstraße und dann am Heumarkt, um dort mit PPL-Schülern aus der Klasse 9 eine Stunde Radio zu gestalten… merkt euch schon einmal den 4. Mai 2014 vor. Zwischen 19 und 20 Uhr könnt ihr dort ganz viel zum Thema “Erster Weltkrieg” erfahren. Radio Köln, 107,1.

FROHE OSTERN! Eure Philosphielehrerin A. Heyen